Wissenschaft & Positive Psychologie


Die Grundschulzeit ist eine zentrale Entwicklungsphase, in der grundlegende kognitive, emotionale und motivationale Strukturen entstehen. In diesen Jahren bilden sich neuronale Vernetzungen aus, die das Lernen, das Selbstkonzept und die Leistungsbereitschaft nachhaltig beeinflussen. ¹ ²

Forschungen aus der Neuro-, Lern- und Entwicklungspsychologie zeigen, dass Kinder besonders dann nachhaltig lernen, wenn sie sich emotional sicher fühlen, intrinsisch motiviert sind und in ihren individuellen Stärken gesehen werden. ³

Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage verbinde ich pädagogische Expertise mit Erkenntnissen aus der Positiven Psychologie. Mein Ansatz zielt darauf ab, Lernprozesse nicht nur inhaltlich zu begleiten, sondern Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit, ihrem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken.

Was Kinder in dieser Phase lernen und wie sie lernen, prägt ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg langfristig.

  1. Braus, F. Dieter (2004) Ein Blick ins Gehirn. Bildgebung in der modernen Psychiatrie. Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG.

  2. Snyder, C. Richard und Lopez, J. Shane (2002) Handbook of Positive Psychology. New York: Oxford University Press.

  3. Hefferon, Kate und Boniwell, Ilona (Hrsg.) (2011) Positive Psychology. Theory, Research and Applications. Berkshire England: open university press.

Kernfaktoren, die nach wissenschaftlicher Forschung Lernerfolg im Grundschulalter steuern

Warum Positive Psychologie in der Grundschule so kraftvoll ist

Die Positive Psychologie als Forschungsrichtung zeigt, dass Kinder besonders dann nachhaltig lernen, wenn Lernen mit positiven Emotionen, Sinnhaftigkeit und dem Erleben eigener Kompetenz verbunden ist. In der Grundschule, einer sensiblen Entwicklungsphase, haben solche Lernerfahrungen eine besonders tiefgreifende Wirkung. ¹

Studien belegen, dass stärkenorientierte Lernumgebungen nicht nur die Motivation erhöhen, sondern auch das Selbstbewusstsein, die emotionale Stabilität und die innere Widerstandskraft von Kindern fördern. Wenn Kinder Freude am Lernen erleben und sich in ihren Fähigkeiten gesehen fühlen, entwickeln sie ein stabiles Selbstkonzept und eine langfristige Lernbereitschaft. ²

Die Verbindung aus klarer Struktur und positiven emotionalen Lernerfahrungen schafft die Grundlage für nachhaltiges Lernen. ³ Diese wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse bilden den Kern meiner Arbeit und fließen gezielt in die Begleitung von Kindern und Familien ein.

  1. Kern, L. Margaret; Waters, E. Lea; Adler, Alejandro und White, A. Mathew (2013) A multidimensional approach to measuring well-being in students: Application of the PERMA framework. In: The Journal of Positve Psychology: 10 (3) S. 262-271.

  2. Hefferon, Kate und Boniwell, Ilona (Hrsg.) (2011) Positive Psychology. Theory, Research and Applications. Berkshire England: open university press.

  3. Chodkiewicz, R. Alicia und Boyle, Christopher (2017) Positive psychology schoolbased interventions: A reflection on current success and future directions. In: Review of Education: 2017, 5. Jg., Nr. 1 S. 60-86.

Wo Forschung auf kinderechtes Lernen trifft

Mein Ansatz basiert auf Erkenntnissen aus:

✔ Lernpsychologie

✔ Positiver Psychologie

✔ Neurodidaktik

✔ Selbstwirksamkeit

✔ Motivationspsychologie

✔ Entwicklungspsychologie

✔ Stärkenorientierung

✔ Flow-Theorie

✔ Growth Mindset

Gleichzeitig ist meine Arbeit fest in der Praxis des Lernens verankert. Durch meine Tätigkeit als Grundschullehrerin verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit dem fachlichen Lernen der Grundschule: mit den Kompetenzen, die aufgebaut werden, den Denkwegen, die Kinder benötigen, und den Lernschritten, die sie sicher voranbringen.

So entsteht mein Ansatz Herzensbildung, der auf fundierter Forschung basiert und zugleich im schulischen Alltag wirksam ist.